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26.08. 2010
Sport - Jetzt kommt auch der Kicker dazu!
Schätzungsweise 500.000 Vereine gibt es in Deutschland, die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen und sich über Steuerprivilegien freuen dürfen. Sport spielt dabei eine große Rolle. Das Finanzgericht Hessen hatte eine knifflige Frage zu klären: Dient auch Kickern der sportlichen Ertüchtigung?
Begünstigte Einrichtungen sind im Rahmen ihrer gemeinnützigen Tätigkeit von der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit. Um diese Privilegien zu erhalten, müssen Förderer und Institutionen eine Reihe von Formvorschriften einhalten. Das beginnt mit der ordnungsgemäßen Spendenbescheinigung und endet mit der strickten Mittelverwendung der Körperschaft für förderungswürdige Zwecke. Geschätzt gibt es rund 500.000 Vereine und 15.000 Stiftungen in Deutschland, die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen.
Als gemeinnützig anerkannt sind beispielsweise die Förderung des Baus und Betriebs von Schiffs-, Auto-, Eisenbahn- und Drachenflugmodellen, Amateurfunken, des Brauchtums einschließlich Karneval, Soldaten- und Reservistenbetreuung, von Tier- und Pflanzenzucht sowie der Kleingärtnerei. Einen großen Bereich nimmt dabei der Sport ein, einschließlich Schach und Hundesport. Vereine sind aber auch dann gemeinnützig und damit steuerbefreit, wenn sie Drehstangen-Tischfußball betreiben.
Diese Einordnung ergibt sich aus einem am 6. August 2010 vom Hessisches Finanzgericht veröffentlichten Urteil (Az. 4 K 501/09). Denn noch der Abgabenordnung wird der Sport steuerlich privilegiert, sofern er durch äußerlich zu beobachtende Anstrengungen oder durch die einem persönlichen Können zurechenbare Kunstbewegungen gezeichnet ist. Ein wesentliches Merkmal des Begriffs Sport ist die körperliche Ertüchtigung. Was für sämtliche Formen des Motorsports und auch für das Sportschießen gilt, muss dann auch für Drehstangen-Tischfußball gelten.
Das ist nach Ansicht der Richter insbesondere dann anzunehmen, wenn das Kickern mit dem kleinen Ball wettkampfmäßig in Gestalt von Ligaspielen und Turnieren betrieben wird. Dann stellt der Drehstangen-Tischfußball eine über das ansonsten übliche Maß hinausgehende Aktivität dar und erfordert durch die Betätigung der Drehstangen persönliches Können durch Kunstbewegungen. Das ist anders als beim beliebten Tipp-Kick, was vom Bundesfinanzhof nicht als besonders förderungswürdig eingestuft wurde (Az. I R 204/85).
Tischfußball hingegen eignet sich aufgrund des dafür erforderlichen Körpereinsatzes und der sich ergebenden Anforderungen an Konzentration und Kondition zur körperlichen Ertüchtigung und durch den Kraft- und Bewegungsaufwand sowie aufgrund der Spielgeschwindigkeit hohe Anforderung an das Konzentrations- und Reaktionsvermögen der Spieler. Die Eignung zur körperlichen Ertüchtigung ist auch augenfällig, was bei Segelfliegen oder Dart nicht unbedingt der Fall ist. Beite Sportarten sind aber schon längst von Rechtsprechung und Finanzverwaltung als gemeinnützige Zwecke anerkannt. Jetzt kommt also der Kicker dazu.
Die offizielle Weltrangliste des ITSF ist sehr aussagekräftig. Hier sieht man, welche Nation die besten Spieler der Welt bereit hält. So ist es mal wieder kein Wunder, das Belgien auf Platz Eins den Herren steht. Nur, im Gesamtranking (Männer und Frauen zusammen) hat Deutschland die meistens Erfolge zu verzeichnen, daraus lässt sich ableiten, das hier der Sport sehr weit verbreitet ist und somit vielen Punkte zusammen kommen.
Dem LEGO-Experten Sariel stellt ein besonders beeindruckendes Projekt vor: ein Kicker komplett aus Lego gebaut. Es ist zwar nicht vollautomatisch, aber es verwenden einige WeDo Bewegungsmelder um gefallene Tore auf einem angeschlossenem Laptop anzuzeigen und die Anzeigetafel zu verschieben. Es hat einen eingebauten Mechanismus um den Ball zurück ins Spiel zu bringen, was den Spielablauf zur beschleunigt.
Spielzeuge für Erwachsene oder für den Nachwuchs? Kickertische gibt es in allen Größen, aber auch für die ganz Kleinen ist was dabei. Aber bei den Preisen weiss man nicht genau, ob es nicht doch ein Spielzeug für Papi ist, weil das bequeme Kind lieber eine Spielkonsole hätte.
Kandidat 1: Fußball-Tischkicker
Sechs Spieler pro Team (inklusive eines Torwarts)
Je drei Spieler sind auf vier Stangen montiert (zwei Stangen pro Spieler)
Alle Teile und Werkzeuge sind im Lieferumfang enthalten (Inbusschlüssel)
Einfach aufzubauen
Einzelne Anzeigentafeln an jedem Ende
Es werden zwei Fußbälle mitgeliefert
Die Bälle können nach jedem Tor wieder ins Spiel eingesetzt werden (ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu den gängigen Kneipenkickern)
Oberfläche mit Holzmaserung
Die Farben der Spieler können variieren bzw. vom Beispielbild abweichen
Geeignet für alle, die älter als vier Jahre sind (Kleinteile können verschluckt werden, bitte aufpassen!)
Größe: 51 x 31 x 9,8 Zentimeter (fertig aufgebaut)
Mit einem 3:1 über Bears Berlin holten die Skylinekickers den 3.Platz bei der erstmals ausgetragenen Frauen-Bundesliga. Auch weltweit war dies die erste Nationale Frauenliga u. ein weiterer Meilenstein im Siegeszug des Tischfußballs.
Nach einem Durchmarsch in der Gruppe A mussten sich unsere Girls in einem Halbfinal-Thriller den stark aufspielenden Mädels vom KC Olympic Oldenburg geschlagen geben. In einem ebenso spannenden Finale setzten sich die Frauen von Partisan Hannover wiederum im letzten Entscheidungssatz mit 3:2 gegen den KCO durch.
Herzlichen Glückwunsch an unsere Skilinekickers sowie an die Siegerinnen aus Hannover und den Zweitplatzierten aus Oldenburg.
Erfolgreichste Teilnehmerin war Natalie Jacob, mit 15 Siegen und nur einer Niederlage führt die angehende Kommissarin die Gesamtstatistik souverän an, Ina Otto (12/3) folgt auf Platz zwei.
Von Seiten der Organisatoren gab es ein positives Feedback für die gelungene, sportlich emotionale und durchweg spannende Veranstaltung als auch speziell für unsere Skylinekickers, ein vorbildliches Auftreten wurden dem Team bescheinigt. Dass z.B. Natalie Jacob am späten Sonntag Abend ihre gebuchte Zugrückfahrt nach hinten verschob um an der Siegerehrung für Platz 3 teilnehmen zu können, ist schon ehrenswert und zeigt einen sportlichen und den Siegerinnen gegenüber respektvollen Charakter. Da können sich manche SportlerInnen eine Scheibe davon abschneiden.
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Unbenanntes Dokument
Double-Dip/Double-Dyp:
Wenn man die Verliererrunde eines Turniers, das nach dem ,,Doppel-KO-System`` gespielt wird, gewinnt, und anschließend auch den Gewinner der Gewinnerrunde glatt in 2 Sätzen schlägt. (!! Wobei jeder Satz z. B. auf drei Gewinnspiele gespielt wird. Hier in Deutschland weiß ich allerdings von keinem Turnier, bei dem tatsächlich mehrere Sätze gespielt werden -- auch das Finale der Deutschen Meisterschaft besteht nur aus einem Satz (auf vier Gewinnspiele). Allerdings sagen die meisten Leute dazu ,,Sätze``, obwohl es eigentlich ,,Spiele`` heißen müßte...Punkt/Spiel/Satz/Match; wie beim Tennis...)
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